Einsatz von Musik

Musik kann einen sehr positiven Einfluss auf das Lernen – vor allem auch das Lernen von Fremdsprachen – haben. Der Musikgeschmack ist jedoch sehr individuell. Derzeit versuchen wir Lieder zu finden, die die meisten Menschen positiv ansprechen (und damit Aufmerksamkeitsspanne erhöhen und Aufnahmefähigkeit verbessern). Bisher von über 98% der Probanden als positiv bewertet, wurde Bodo Wartkes Liebeslied. Mithilfe des Liebesliedgenerators kann man die Strophen (also die Dialekte und Sprachen) selbst zusammenstellen und anschließend als mp.3 speichern.

Über Vorschläge von Liedern würden wir uns freuen! Gerne über die Kommentarfunktion.

In 2014. Neue methodische Ansätze im DaF-Unterricht. 2. Band. Mainz: Salonlöwe-Verlag Mainz. Edition Wissenschaft finden sich u.a. folgende Beiträge zu Musik

Marion Grein (Musik im Fremdsprachenunterricht) skizziert die Vorteile beim Einsatz von Musik im Fremdsprachenunterricht, ebenfalls aus neurodidaktischer Perspektive. Dabei wird gezeigt, warum und wie sich der Einsatz von Musik lernförderlich auswirken kann. Ihr Beitrag wird ergänzt durch den Beitrag von Christina Maria Ersch, die konkrete Beispiele für den Einsatz von Musik im Fremdsprachenunterricht liefert.

Christina Maria Ersch (Musik im Fremdsprachenunterricht in der Praxis) schließt an den Beitrag von Marion Grein an, indem sie konkrete Beispiele für den Einsatz von Musik im Fremdsprachenunterricht vorstellt. Dabei geht es um praxisbezogene Beispiele, die von ihr auch evaluiert wurden.

 

5 Antworten zu Einsatz von Musik

  1. Tom schreibt:

    Ich kann mir sehr gut vorstellen, das der gezielte Einsatz von bestimmter Musik Erfolge bringen kann. Je nach Stimmungslage und Gesamtsituation sollte man die Art der Musik jedoch anpassen. Ich bin mir sicher, dass das ein großes Stück Fingerspitzengefühl benötigt. LG. Tom

  2. Das kommt immer auf die Funktion der Musik an. Setzt man sie ein, um gezielt Aussprache oder syntaktische Strukturen einzuüben oder geht es um die positive Stimmung oder um eine Kombination. Und genau, der Musikgeschmack der Menschen ist sehr unterschiedlich!

  3. Sabrina schreibt:

    Das ist ein interessanter Beitrag. Ich denke auch, dass man mit Musik sehr gut lernen kann. Ich kenne das auch selber aus meiner Schulzeit: Auch, wenn meine Eltern das nie glauben wollte, konnte ich immer besser lernen, wenn Musik im Hintergrund lief. Es kommt natürlich auf die Lautstärke und auf das Genre an, aber generell ist es eine gute Möglichkeit zum Einüben gewisser Strukturen 🙂

  4. Annette von der Heide schreibt:

    Ich habe im Kurs auf A1 Niveau Elements of Crime „Lieblingsfarben und Tiere“ vorgespielt. Das hat zum Sprechen angeregt. Es wurde über Entspannung, Vorlieben etc. gesprochen (mal das Handy abschalten, nicht erreichbar sein und tun, was man gern tut). Außerdem habe ich mir CDs von „Deine Freunde“ gekauft. Das Lied „Sie sagen: Du! Sag nicht Du, sag Sie“ ist sehr amüsant und verständlich auf diesem Niveau. Außerdem gibt es auch ein Lied über das Aufräumen, über Schokolade etc. Die Musik ist spritzig, und kommt vor allem bei jüngeren Teilnehmern (auch Eltern) gut an.

  5. Uta Windsheimer schreibt:

    Mein Problem mit Musik ist, dass ich bei „Hintergrundmusik“ automatisch so intensiv der Musik zuhöre, dass ich keinen anderen Gedanken mehr folgen kann, daher mag ich keine Musik in Veranstaltungen, an denen ich teilnehme. Als Kursleiterin rechne ich damit, dass es meinen TNn auch so geht und sie sich durch Musik abgelenkt fühlen. Andererseits mögen nicht alle die gleiche Musikrichtung, so dass dann immer ein Teil der TN sich nicht durch die Musik angesprochen fühlt. – Was mir aber gut gefallen würde, was aber auch schwer zu finden ist, wären Strukturen, die in rhythmisierte Texte verpackt sind, die man mit Spaß sprechen oder auch hören könnte. An Rhytmus haben, glaube ich, haben die meisten Menschen Spaß und rhythmisierte Texte sind auch einprägsam. Es gab mal eine CD (ich weiß nicht mehr, von welchem Verlag) mit gerappten unregelmäßigen englischen Verben. So etwas würde ich mir mehr wünschen. Für DaF habe ich so etwas nur für Wechselpräpositionen.

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